Weltcup
Courchevel – Einsiedeln
von luki am 16 Aug. 2010, gespeichert unter Allgemein, SGP, Weltcup
Je länger die Tour dauerte, desto besser wurde es für mich. Nach einem 18. Platz in der Qualifikation von Courchevel erreichte ich nach einem 23. Rang im ersten Durchgang noch Platz 29 und machte noch 2 Pünktchen – von der Technik waren die Sprünge aber doch deutlich besser als in Hinterzarten – die Zeit der knappen Sachen war vorbei
In Einsiedeln machte uns dann der Wind fast einen Strich durch die Rechnung. Die Quali wurde gleich abgesagt – am nächsten Tag aber nachgeholt und ein einziger Durchgang regelrecht “durchgedrückt” – an diesem Beispiel erkennt man wieder, dass die Windregel nicht wirklich den erhofften Fairness-Faktor bringt, siehe Morgi oder David. Ich kam überraschenderweise ganz gut zurecht, die Sprünge sind zwar noch sehr ausbaufähig aber mit Platz 22 in der Quali und Rang 23 nach einem Durchgang konnte ich wohl ganz zufrieden heimfahren, ich bin doch noch eher weit von meiner Höchstform entfernt.
Wie es für mich weitergeht? Lest ihr im nächsten Post, noch diese Woche.
The longer our tournament lasts the better became my shape but from my top I’m still a bit away. After the 18th place in Courchevel I reached the 29th and get two little points but my jumps were a bit better than in Hinterzarten. The time is over in which I get the last rank to be qualified
In Einsiedeln the wind nearly cancelled everything. The qualification was moved to Sunday, and the competition itself lasts only one round. I was a bit lucky with 106,5m and Rank 23 in the end – Morgi and David didn’t have much fun with their wind conditions. So that weekend is another example for the unfairness to some jumpers due to the new wind rule.
Now, what’s the next? I’m not sure but it follows in the next post, probably this week
Luki
Sommer-Grand-Prix (Four-Nations-Cup): Hinterzarten
von luki am 03 Aug. 2010, gespeichert unter Allgemein, SGP, Weltcup
Es hat doch geklappt! Die zwei FIS-Cup Siege in Villach und die COCs von Garmisch reichten aus, dass mich die Trainer für den Sommergrandprix aufgestellt haben
ich kann also wieder, wie vergangenes Jahr, den Four-Nations-Cup bestreiten – allerdings ohne Pragelato. Dort lernte ich ja das Gefühl kennen, als letzter oben stehen zu dürfen
Trotzdem freue ich mich wieder sehr auf diese Woche. Der Bischofshofen-Kurs hat mir sehr weiter geholfen, auch die Trainings in Villach mit meinem langjährigen Trainer Peter Berger. Heute, sozusagen die “Generalprobe” vor den ersten Sprüngen in Hinterzarten, konnte ich noch recht viel an meiner Technik feilen, was mir die letzten zwei Monate eigentlich nie gelungen ist.
Ich habe mir aber nicht nur aus sportlichen Gründen gewünscht dabei zu sein. Ich werde endlich wieder Melli sehen, was mir sicher noch etwas mehr Auftrieb geben wird
Wir kommen auch wieder mit dem Tourbus, sind also nicht zu übersehen
“wir” sind:
David Zauner, Thomas Morgenstern, Andreas Strolz, David Unterberger und ich
viel Spaß, Qualifikation ist am Freitag, am Samstag der Teambewerb und am Sonntag das Einzelspringen.
Luki
Saisonsrückblick
von luki am 19 Mrz. 2010, gespeichert unter Allgemein, Continentalcup, SGP, Weltcup
2009 / 2010 ist jetzt vorbei. Eine Saison mit Höhe- und auch Tiefpunkten. Ich möchte euch jetzt einen Überblick geben, was alles passiert ist, von Mai weg.
Endlich, die lange Pause im April ist vorbei, es geht zum ersten gemeinsamen Kurs in der Ramsau, wo Alternativsportarten wie Klettern am Programm stehen. Zusätzlich dazu hatten wir jeden Tag eine Mentaleinheit, ermöglicht durch Christoph Ebner. In unserer Gruppe fand sich auch ein neues Mitglied ein, den wir heute auch bei der Skiflug-WM gesehen haben: David Zauner. Ich dachte, es gibt fast keinen besseren Einstieg in die neue Saison, als mir das erste Missgeschick passierte. Ich verknackste (das erste Mal von drei) meinen rechten Fuß, knallte auf den Hinterkopf und war sogar kurze Zeit bewusstlos. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht und konnte die darauffolgenden 2 Wochen nur eingeschränkt trainieren.
Im Juli ging die COC-Saison los. Eher mäßige erste Resultate schauten bei der Slovenien-Tour in Velenje und Kranj heraus, doch in Villach zeigte ich mit Schanzenrekord und dem 2. und 3. Platz auf. 2 Wochen später qualifizierte ich mich bei der Ausscheidung in Bischofshofen für den Sommergrandprix, bei der ich hinter David 2. wurde.
Der Sommergrandprix war doch was besonderes für mich. Ich war doch eine ganze Woche on Tour mit dem Tourbus und dem Nationalteam unterwegs und machte neue Erfahrungen, wie z.B. der Windregel, meinem ersten Teamspringen in Hinterzarten, meiner ersten Weltcupplatzierung unter den TOP 6 in Pragelato oder auch das erste Mal nicht im Finale zu sein, wie in Einsiedeln. Das mich das aber noch stärker gemacht hat, sieht man in Zakopane, als ich die Qualifikation gewann. Es war ein toller Sommer, nicht nur sportlich.
In Hinterzarten schloss sich auch ein Kreis, von dem ebenfalls eine andere Person profitierte. Seit ich mit meiner Freundin Melli zusammen bin, konnte zumindest einer von uns erfolgreich sein. So entstand wohl eine der wichtigsten und erfolgreichsten Beziehungen im Skispringen. Ich war beim Sommergrandprix dabei und sie wurde in der Sommer-COC-Gesantwertung 3.
Durch den erfolgreichen Sommer durfte ich auch zur Vorbereitung nach Ägypten und nach Lillehammer. Dort bekam ich den ersten wirklichen Rückschlag der Saison. Beim 2. Sprung, mit etwas zu viel Anlauf und Wind stürzte ich nach 145m aufgrund einer Bodenwelle, ich verletzte mich an Schulter und Hüfte. 2 Tage später sprang ich wieder, doch für Kuusamo konnte ich mich nicht qualifizieren. Das gute an dieser Sache: ich wurde nach Rovaniemi und Vikersund einberufen und hatte dort die schönste Woche der ganzen Saison. Melli war bei mir, ich gewann 2 COCs auf 2 wunderschönen Schanzen und qualifizierte mich damit für die Vierschanzentournee, was auf ihr Konto geht. :-*
In Oberstdorf machte ich durch Platz 6 bei der Verschanzentournee mein Kaderlimit fix und belegte nach Bischofshofen den 19. Gesamtrang, obwohl ich in Innsbruck nur 34. war (sehr bitter). Trotzdem durfte ich als einer der wenigen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht 18 waren, zum Skifliegen am Kulm. Ich musste natürlich die Aufmerksamkeit auf mich lenken – mit meinen Sturz in der Qualifikation bei 179m, bei dem ich möglicherweise einen 200m-Flug “geschrottet” habe. Aber das nächste Skifliegen kommt bestimmt
derzeit liegt meine PB bei 186m.
Nach diesem Skifliegen machte ich wohl den größten Fehler der ganzen Saison. Direkt vor der JWM in Hinterzarten wechselte ich meinen Schuh, das mich so aus dem Konzept brachte, dass dort nur ein 16. Platz im Einzel herausschaute. Ich wurde zwar Weltmeister mit dem Team, wusste aber, dass ich doch einiges verspielt habe. Dies war das einzige Wettkampfwochenende, wo es auch Melli erwischt hat (wenn man meinen Teamweltmeistertitel nicht dazurechnet)
.
Die letzten 2 Monate war ich auch dem Weg in Richtung zurück nach oben, was sich aber trotzdem als schwierig herausstellte. Inzwischen ging es Melli immer besser im Springen, was mir auch irgendwie geholfen hat. Leicht war es trotzdem nicht, am Holmenkollen kam ich nicht einmal mehr ins Finale der besten 30, aber ich schöpfte neue Hoffnung als ich am Tag darauf den Probedurchgang gewann. Der Bewerb selber war dann trotzdem “nicht mehr” als ein nächster Schritt vorwärts, dafür krönte sich Melli in Zakopane zur fünftbesten Springerin weltweit.
Das konnte ich zwar nicht nachmachen, aber der letzte COC in Kuusamo auf einer Miniflugschanze war doch noch sehr wichtig für mich, sozusagen der beste Saisonabschluss den ich haben hätte können. Ich wurde dort 8. und 7., verlor zwar den 6. Gesamtrang im COC aber zeigte durch das gute Training und dem Probedurchgang am Sonntag mit 144m (Video kommt [hoffentlich] noch) auf. Wahrscheinlich war das der beste Grundstein für den Sommer, wir werden es noch sehen.
Ich wurde gestern nach meinen Zielen für die nächste Saison gefragt. Eigentlich fallen mir nur 2 Dinge ein. Im Sportlichen will ich einmal 200m fliegen und menschlich in gewissen Situationen lernen, den Kopf auszuschalten. Siehe Zitat meines Jugendtrainers Peter Berger:
“Das Ohne-Denken-Springen ist noch immer das beste.”
…und recht hat er.
Ich hoffe, es hat einigermaßen Spaß beim Lesen gemacht. Jetzt folgt eine Zeit, in der ich eher weniger auf die Homepage stellen werde. Dennoch lohnt es sie zu besuchen – man weiß nie ob ich nicht irgendwas vom Winter finde, sei es Fotos oder Videos von Bewerben.
bis zum nächste Mal,
Luki
Kulm – skiflying is over
von luki am 11 Jan. 2010, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
Jetzt ist es wirklich vorbei. Schade eigentlich, obwohl wir sogar 4 Flüge hatten (der 1. Durchgang wurde nach einem 210m-Satz von ihm abgebrochen). Mit dem 18. Platz bin ich natürlich sehr zufrieden, auch wenn ich “meinen” Fehler immer noch habe (plötzliches Skipendeln in der Luft). Trotzdem konnte ich mehr oder weniger sehr stabile Flüge zeigen und mit 178,5 und 174,5m war das ganze nicht einmal so schlecht
Für mich geht es jetzt weiter nach Stams, dann nach Neustadt zum COC. Diese Woche werde ich wahrscheinlich noch einmal am Bergisel (wenn möglich) trainieren, nächste Woche ist noch ungewiss wo ich da bin. In 2 Wochen geht es dann aber schon nach Hinterzarten, zum ersten offiziellen Training für FIS-Junioren-WM 2010
—
Now skiflying really is over.
I’m a bit sad, but we had four flights (more than normal, the first round was cancelled after the 210m jump from Evensen).
With the 18th place I’m really satisfied, but “my” problem with the swinging skies still exists.
Anyway I could show pretty much stable flights and with 178,5m and 174,5m – not bad ones
Now I’m back at Stams and the next competition for me is the COC at Neustadt.
Maybe this week it will be possible for me to have a practice session at Bergisel.
And in two weeks I am going to Hinterzarten for the first official training of the FIS Junior World Ski Championships 2010
Luki
Kulm – first flight day
von luki am 09 Jan. 2010, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
Eines kann ich euch versprechen. Ich werd mich bemühen, dass das Ergebnis von heute (25.) morgen ein bisschen anders ausschauen wird. Viele sagen, es wäre ja nicht so schlecht gewesen – war es auch eigentlich nicht, doch ich hab nach der gestrigen Qualifikation gesehen, was eigentlich möglich ist. Deshalb: Vorsatz für morgen: 200! – aber nicht in Metern (ich habe aber nichts dagegen, wenn es so ist
) sondern in Prozent ![]()
Viel Spaß beim Zuschauen morgen!
——–
I can promise that I will try to improve my performance from today. Though many voices said that it would not have been so bad (actually it wasn’t) but after the qualification yesterday I saw what’s possible. Therefore: Tomorrow 200
(in percent, not in meters, but I don’t bother if so
)
Have fun
Luki
First flights
von luki am 08 Jan. 2010, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
At first, everything is alright. I’m really sorry for shocking you and I hope that it won’t happen again. Nevertheless, it’s a great feeling to fly, it’s much longer as I expected, so I have also a new PB (personal best): 186m (first flight). In the qualification, Pointex said that I could reach the 200 with such an take-off, I only must learn to fly
http://www.youtube.com/watch?v=GDAkqv5uTLg see yourself.
Flights today: 186m (PB), 158m, 179m (fall)
Luki
AND THANK YOU FOR 25.000 VIEWS
Four-Hills-Tournament – 2009/2010
von luki am 06 Jan. 2010, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
Sie ist vorbei. Die 58. Jack Wolfskin Vierschanzentournee ist Geschichte. Sie hat zwar nicht mehr so aufgehört, wie sie für mich begonnen hat, dennoch war es wunderschön, mitzuspringen. Heute gelang es mir sogar, meinem Kollegen indirekt zu helfen – durch den “Rauswurf”
von Johan Remen Evensen erreichte Stefan “Thuri” Thurnbichler sein angepeiltes Ziel, den 15. Platz in der Gesamtwertung.
Auch ich konnte mich als 19. und den besten 20 halten.
Trotzdem war der heutige 2. Sprung schon ein Wermutstropfen, ich wollte einfach nochmal etwas zulegen und hab es aber etwas übertrieben, mit 60m “Schleppschi” schauten dann 119,5m heraus. Letzendlich Platz 29.
“Es war eine sehr schöne Tournee für mich, auf der ich vor allem gelernt habe, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen. Bis auf dem Bergisel war ich jedes Mal im Finale, Oberstdorf war sowieso ein Highlight. Jetzt geht es weiter auf den Kulm, danach wahrscheinlich wieder in die Schule, wo ich mich dann auf die JWM in Hinterzarten vorbereiten werde.”
Gratuliere Morgi, Gratuliere Kofi. Ihr wart heute echt spitze, Kofi die gesamte Tournee natürlich. Bravo
Dafür ist heute ein kleiner Traum war geworden. Ich darf bzw. durfte nicht nur die Tournee mitfahren, ich darf auch noch Skifliegen
Doch das wird ein eigener Bericht – wahrscheinlich morgen
———
Now it’s over, the 58th Four-Hills-Tournament has already finished. It ended not as well as it has begun, but it was nevertheless wonderful to jump in this world cup season. Today, I could even help my collegue Stefan, as I kicked out Johan Remen Evensen from the final round. So he reached his goal, the 15th place in the overall ranking.
Although I was not every time in the final round, I also stayed under the best 20 – place 19.
Unfortunately, my second jump today was not a good end – I wanted to show a good jump – and exaggerated a bit.
Finally, I took the 29th place with 122 and 119,5m.
“It was a wonderful tournament for me, on which I have learned to handle with success and failures. I reached nearly every time in the final round, especially Oberstdorf was a great day. Now I will make some flights in Bad Mitterndorf, then maybe I attend some days my school in Stams and prepare for the upcoming Junior World Ski Championships in Hinterzarten.”
Congratulations to Morgi and Kofi – you were both excellent today.
And after the tournament a dream has come true. I may go to Kulm, skiflying for the first time.
Thanks to all the trainers for their confidence.
If there are questions about me or something, ask and write a comment.
Luki
Bischofshofen – final qualification
von luki am 05 Jan. 2010, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
Sch…ade. Ich wollte so gern meinen Trainingssprung auf 138,5m zumindest annähernd wiederholen. In der Quali wurde ich letztendlich 35. und springe morgen gegen Johan Remen Evensen (NOR). Ich hoffe, ich kann morgen auf meiner Lieblingsschanze wieder so einen Sprung zeigen, mein neuer Anzug sollte mir dabei behilflich sein
Unfortunately I couldn’t show another great jump as the first one (138,5m). I got the 35th place finally in the qualification and will jump against Johan Remen Evensen tomorrow. I hope I can do it a bit better tomorrow, my new jumpsuit should be a needful help.
Luki
Innsbruck – home competition
von luki am 04 Jan. 2010, gespeichert unter Weltcup
Natürlich tut es weh, daheim den 2. Durchgang nicht zu erreichen. Ich hatte eben schlechte Bedingungen und nur einen mittelmäßigen Sprung, da geht es sich eben nicht mehr aus. Im Endeffekt fehlte mir ein halber Meter und ein halber Weitenpunkt.
Das Gute an der Sache ist, dass ich eben auch mit Misserfolg lerne zu leben. Außerdem kommt jetzt Bischofshofen
und vielleicht sogar der Kulm
Of course, it’s a bit hard not to reach the final round on one of your home hills. I had bad conditions and also not a really good jump, so it happened and I had to stand on the sidelines. Only half a meter and half a length point were missing.
On the other hand, I learn to handle and to live with failures. Furthermore Bischofshofen is coming
and maybe also Bad Mitterndorf/Tauplitz/Kulm
Ready to go!
von luki am 27 Dez. 2009, gespeichert unter Allgemein, Weltcup
Das Warten hat ein Ende – heute gehts los nach Oberstdorf!
Morgen folgt dann das Training, anschließend die Quali und am Dienstag dann das erste Springen der Vierschanzentournee, mit dem besonderen k.o. Modus. Dabei treten jeweils 2 Springer gegeneinander an, der Verlierer scheidet aus (sofern er nicht unter den besten 5 Verlierern ist, die “Lucky Loser”), der Gewinner kommt ins Finale. Eine komplett neue Erfahrung, aber auch eine Herausforderung für mich.
Now I don’t have to wait any more
it’s time to go to Oberstdorf. I’m looking forward to the qualification tomorrow, but especially to the competition on Tuesday in which we jump with the k.o. mode. There two jumpers are competing against each other, the winner will reach the second round, the loser only if he is one of those 5 who are the best losers of all.
It’s absolutely new for me, but also a challenge, isn’t it
Luki